Wolkenbruch in Cebu

Als unser Flieger nach 26 Stunden endlich in Cebu landet ist die Welt noch in Ordnung und es ist vor allen Dingen trocken. Als wir nach den Einreiseformalitäten und Gepäck abholen ca. eine halbe Stunde später vor das Flughafengebäude traten, hatte sich der Himmel geöffnet und es regnete in Strömen.

Das Wasser stand bis zu knietief auf den Straßen und das Taxi brauchte fast eine ganze Stunde bis ins Hotel. Unser Taxifahrer sagte uns, daß er so etwas zumindest in den drei Jahren wo er Taxi fährt noch nicht erlebt hatte.

Unterwegs hatten dann auch einige philippinische Vehicel ihre Probleme mit dem Wasser und versagten ausgerechnet mittend auf einer Kreuzung ihren Dienst, was zu weiteren Verzögerungen führte. Irgendwann aber hatten wir es geschafft und fielen nach zwei Bier und Rum-Cola todmüde ins Bett.

Am nächsten Morgen fehlte uns dann ausgerechnet die halbe Stunde, die meine Frau in der Dusche verbrachte, um das Boot um 9:10 Uhr nach Bohol zu erwischen, was aber hauptsächlich an den 3 verschiedenen Fahrplänen des Weesam Express lag.

Der “Oceanjet” war dann leider auch schon voll und so verbrachten wir den halben Tag noch in Cebu City bevor wir Nachmittags dann endlich einen Platz in dem Boot nach Bohol bekamen. Erstaunlicherweise hat man den Gewichts-Check bei den Booten wohl abgeschafft, so daß uns die langwierige Diskussion um das Übergepäck auf einem Boot diesmal erspart blieb.

Nach einer weiteren Taxifahrt erreichten wir dann kurz vor Einbruch der Dunkelheit endlich unser Haus in Bohol…

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