Wenn man Geld auf die Philippinen schicken möchte oder vor Ort abheben will, gibt es mehrere praktische Möglichkeiten. Ob Bargeld tauschen, am ATM mit der Kreditkarte abheben oder Western Union nutzen – jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile. Wer ein paar Tipps beachtet, kann Gebühren sparen und einen guten Wechselkurs sichern.
1. Bargeld tauschen
Die klassische Variante: Euro in philippinische Peso wechseln. Klingt einfach, kann aber tückisch sein. Höllisch aufpassen auf den Wechselkurs – manche Wechselstuben bieten einen fast schon unterirdischen Kurs. Zum Beispiel 1:54 anstatt 1:68 (Stand Januar 2026). Ein Vergleich lohnt sich also, oder man wechselt nur kleinere Beträge unterwegs. Vorteil: sofort Cash in der Hand. Nachteil: ohne Vergleich kann man schnell unnötig Geld verlieren.
2. Kreditkarte am ATM
ATM-Abhebungen mit der Kreditkarte sind super bequem, haben aber ein paar Dinge, die man beachten sollte:
- Gebühren: Aktuell etwa 250 Peso pro Abhebung.
- Maximalbetrag: Standardmäßig 10.000 Peso pro Transaktion; einige ATMs erlauben bis zu 20.000 Peso, wenn man den Betrag manuell eingibt – die „Fastcash“-Option bleibt bei 10.000 Peso.
- Vorteil: Einfach und überall verfügbar.
- Nachteil: Gebühren pro Abhebung summieren sich bei größeren Beträgen.
3. Western Union
Western Union ist flexibler und überraschend günstig:
- Bis 1000 Euro: ca. 3,99 Euro Gebühren
- Bis 100 Euro: nur 1,99 Euro
Das Geld kann über die Webseite oder die App direkt von Kredit- oder Debitkarte verschickt werden. Die Barauszahlung auf den Philippinen funktioniert entweder für sich selbst oder für eine vertrauenswürdige Person mit gültiger ID. Das Geld ist innerhalb von Sekunden verfügbar – perfekt, wenn man schnell Cash braucht.
Gebühren & Fazit
Wenn man die Gebühren plus Wechselkurs zusammenrechnet, kosten die drei Methoden ungefähr gleich viel. ATM ist praktisch für kleinere Summen, Bargeldtausch lohnt sich nur bei guten Kursen, und Western Union ist ideal für schnelle Transfers.
Wer regelmäßig Geld auf die Philippinen schicken oder abheben muss, sollte also ein bisschen planen: ein fairer Wechselkurs, die Abhebebeschränkungen am ATM und die Gebühren der jeweiligen Methode machen den Unterschied. So hat man immer genug Cash zur Hand – stressfrei und sicher.




